Ich kenne schon urviele Leute.

Ich bin einen Monat und 21 Tage alt.


Es muss ganz schön viele Leute auf der Welt geben, denn fast jeden Tag lerne ich neue kennen. Das klingt jetzt spannernder, als es ist, denn verhalten tun sich mir gegenüber all diese Neuen sehr ähnlich: Zur Begrüßung hält mich meist Mama am Arm und ich werde von der neuen Person staunend bewundert – mit meist kieksender Stimme wird verkündet, wie niedlich ich denn wäre. Mir gefällt dieses Kieksen, muss ich sagen. Dann bekomme ich oft einen Stups auf die Nase oder einen Händedruck und oft wird dann noch meine Haarpracht bewundert. Darauf folgt oft die Übergabe: Mama legt mich meist der, seltenern auch dem Fremden auf den Arm und da bin ich nun, bei dieser neuen Person und schau sie an. Meist gefällt mir das Unterhaltungsprogramm, das nun hier geboten wird – ich bin da nicht so wählerisch – und ich grinse ein bisschen. Das wiederum gefällt der Person. Und so spielen wir ein bisschen hin und her, bis ich dann doch wieder zurück will zu Mama. Denn, sind wir uns ehrlich, die macht noch immer die besten Grimassen und singt jedes Lied am allermeisten schönsten.

 

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