Füße sind nicht nur für Schuhe da.

Ich bin 12 Monate und 13 Tage alt.


Manchmal, da hab ich Lust auf Schuhe. Nicht, dass ich sie schon gebrauchen würde. Aber trotzdem. Hier liegt schließlich auch schon in einigen Ecken Schuhwerk herum, das wie für mich gemacht scheint. Und manchmal, da hab ich eben Lust darauf, es an meinen Füßen zu spüren. Da sitze ich auf meinem Popsch, recke das Bein – vorzugsweise das rechte – keck nach oben, durchgestreckt bis in die große Zehenspitze. Vielleicht geht da eine Primaballerina an mir verloren? Vielleicht auch nicht. Mal sehen. Jedenfalls möchte ich dann, dass mir Mama den Schuh anzieht, der sich da in meiner Nähe rumtreibt. Hat ein Weilchen gedauert, bis sie gecheckt hat, was ich möchte. Aber jetzt checkt sie’s. Jetzt zieht sie mir den jeweiligen Schuh an. Oder auch ihren Schlapfen. Oder auch das Daunengilet. Ja, auch danach hat es mich schon verlangt. Ich möchte das Daunengilet über meine Füße gestülpt haben. Fühlt sich einfach lustig an, wenn man mit dem dann aus dem Sitz in den Krabbelmodus geht und es beim Krabbeln verliert. Die Schuhe, die ich angezogen bekomme, verliere ich übrigens nicht. Wenn ich welche auf die Füße kriege, muss ich mir sie sofort wieder von selbigen ziehen. Um dann noch einmal danach zu verlangen, sie angezogen zu bekommen. Das ist der Sinn und Zweck, den ich in Schuhwerk sehe. Sollte es noch einen anderen geben, lasse ich mich gerne überraschen.

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Ein Gedanke zu „Füße sind nicht nur für Schuhe da.

  1. Pingback: These boots are made for wearing. | babystagebuch

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