Meine ersten Sätze, Nachtrag.

Ich bin 12 Monate und 16 Tage alt.


Es gibt ein paar Sätze von Mama, die höre ich ständig. Und ich musste jetzt feststellen, es gibt nicht nur die, es gibt sogar noch ein paar mehr: Einen, den ich nicht und nicht verstehe. Und einen, den ich eh ganz gut in die Tat umsetzen kann.

Was ich nicht verstehe ist, wenn Mama sagt: Das Bett ist aus!
Manchmal heißt es auch: Die Couch ist aus! Aber egal, was aus ist, wie kann denn das oder das überhaupt aus sein? Bedeutet das nicht, dass ein Bett oder eine Couch auch an sein kann? Überhaupt tue ich mir mit allen Sätzen, die irgendwie mit einem Aus zu tun haben, schwer. Bei „Jetzt ist aber Schluss.“ oder „Mäuslein, es reicht jetzt.“ oder auch „Ein Mal noch und dann ist genug.“ macht sich bei mir genau so viel Verständnislosigkeit breit, wie bei „Das Bett/Die Couch ist aus!“. Ich halte trotzdem immer inne, weil Mama das mit ziemlichem Nachdruck sagt. Gut auch, dass danach immer ein Satz kommt, den ich sehr wohl verstehe:

Popsch voran!
Egal, an welcher Kante ich mich gerade befinde – von Stiegen, Betten, Sesseln, Couches – immer muss ich mit dem Popsch zuerst runter. Nie gibt mir Mama die Hand, damit ich einfach mal ganz lässig mit dem Bauch voran runter steigen kann. Ok, ich gebe zu, das hat den Vorteil, dass ich Kanten jedweder Art schon sehr gut meistere. Es hat aber den Nachteil, dass ich nirgendwo einfach mal so lässig mit dem Bauch voran an Mamas Hand runtersteigen kann.

 

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