Waschtag!

Ich bin 13 Monate und 12 Tage alt.


Ich muss feststellen, ich finde es ganz fantastisch, wenn Wäsche zu waschen ist. Was ich daran so fantastisch finde? Jeden einzelnen Punkt!

  • Ich liebe es, wenn Mama die schmutzige Wäsche aus der großen Wäschetonne holt und sie in einen kleineren Wäschekorb tut. Dabei ist sie etwas schlampig, denn nicht das gesamte Gewand, das sie aus der Tonne holt, landet im kleineren Korb, vieles auch daneben. Ich helfe ihr dann immer und schmeiße alles, was rumliegt, in den Korb. Sie sagt dann immer so Sachen wie: „Das nicht, das ist schwarz.“ oder „Lass das, Mäuslein! Das ist keine 60°C Wäsche.“ Jajaja, manche lassen sich halt einfach ungern helfen, gell.
  • Wenn der Korb dann voll ist, kommt der beste Teil des Wäschewaschens. Ich darf nämlich in den Korb kraxeln und Mama trägt uns – die Schmutzwäsche und mich – hinunter in den Keller zur Waschmaschine. Dort kommt das Gewand hinein, ich darf nicht. Ich muss schließlich auf den Knopf drücken, der macht, dass die Waschmaschine zu gurgeln anfängt. Dann gehen wir wieder hinauf. Ich würde noch lieber im Keller bleiben, noch ein bisschen rumschnüffeln und Papas Croqs anziehen, aber Mama meint Nein – hier ist es dreckig – und lass diese hässlichen Schuhe vom Papa in Frieden.
  • Nach einiger Zeit kommt der zweite beste Teil: Mama holt die Wäsche aus der Maschine und ich darf wieder im Korb sitzen – wie ich das liebe! – und sie trägt uns – die jetzt nasse Wäsche und mich – hinauf ins Wohnzimmer. Dort kommt die Wäsche auf den Wäscheständer. Das finde ich nicht so pricklend. Ist ganz nett, Mama die einzelnen Kleidungsstücke zu geben aber nicht so der Bringer. Besser ist, wenn alles zum Trocknen aufgehängt ist und ich unter dem Wäscheständer hin und her laufen kann. Ist total lustig, wie die nasse Wäsche über meine ausgestreckten Hände und mein Gesicht kitzelt. Am besten ist, wenn so ein richtig großes Wäscheteil am Ständer hängt. Da kann ich mich richtig reinfallen lassen.
  • Der nächste Part ist wieder ein Naja. Wenn die Wäsche trocken ist, darf ich sie vom Trockner runterziehen. Aber – und das macht’s zum Naja-Part – ich darf das Gewand nur in Maßen rumschleudern in der Gegend. Mama schlichtet es in mir unverständlicher Ordnung in den Wäschekorb und wenn das mal passiert ist, darf ich gar nicht mehr ran.
  • Dafür kommt dann der letzte, wieder beste Teil: Ich sitze mit der Wäsche im Korb und Mama trägt uns in der Gegend rum. Diesmal geht’s nach oben in den Schrank, den ich sowieso liebe, weil dort so viele Laden sind, die ich aufziehen kann. Und so viele Schachteln, in die ich schauen kann.

Alles in allem besteht Wäschewaschen nur aus Pluspunkte. Schön, dass wir das so oft machen. Schade, dass ich das Gefühl habe, Mama bleiben die schönen Seiten eines Waschtages verborgen.

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Ein Gedanke zu „Waschtag!

  1. Komisch, dass den Erwachsenen das mit der Wäsche immer keinen Spaß macht… Ich verstehe das auch immer nicht. Ich mag es am Liebsten alle Klammern aus dem Beutel zu klauen und dann einzeln meiner Mama zu reichen. Sie findet zwar immer, dass ich ihr auch gleich zwei auf einmal reichen, aber das macht nur halb so viel Spaß.
    Wir haben viel gemeinsam!
    Liebe Grüße
    Prinz Pe!

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