Ohne I.

Ich bin 17 Monate und 6 Tage alt.


Nachdem mir Mama die I-itis unterstellt, möchte ich hier festhalten, dass ich sehr wohl und sehr viel auch ohne I hinten sage. Nämlich all das, was ich wunderbar sagen kann. Abeit zum Beispiel. Da ist der Papa den ganzen Tag, erklärt mir Mama. Außerdem sage ich alles gern, was kurz und knackig ist: Fuß, Hand, Mund, Hut und Mani – so sagt die Mama zum Papa. Außerdem sage ich Worte, die mir gefallen – etwa Armband. Es gefällt mir schließlich auch, ein Band am Arm zu tragen. Und dann gibt es noch Worte, Namen, die ich sage, weil ich sie mit etwas Schönem verbinde. Wie den Namen einer meiner Tanten: Biggit. Mama wundert es, dass ich mir gerade diesen Namen zum Sagen ausgesucht habe. Habe ich doch andere Tanten mit wesentlich leichter auszusprechenden Namen. Die Sache ist aber die: Die anderen Tanten haben mir nicht den Fluschi Flauschewitsch geschenkt.

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