Ich und mein Elefantengehirn.

Ich bin 20 Monate und 6 Tage alt.


So sagt Mama jetzt oft „Du und dein Elefantengehirn“. Nur weil ich Sachen sage, die ich schon ganz viel oft gehört habe. Denn natürlich weiß ich, dass das auf dem Bild am Mobile die Julia ist. Sie muss mir das nicht vorher direkt vorsagen, damit ich es nachplappern kann. Ich kann jetzt auch so plappern – alles, was ich eben schon ganz viel oft gehört habe.

Ich kann sagen, dass das eine Foto in Venedig geschossen wurde und das andere zeigt das Meer.
Ich kann sagen, dass die Tante von der Mama in Rohrau wohnt, wenn mir die Mama erzählt, dass wir gerade durch Rohrau fahren.
Ich kann sagen „I-ona hoin“, wenn ein Ball unter die Couch gerollt ist. Man kann das Staberl, an dem die Ilona – mein Holzhund – steckt, nämlich abschrauben und das eignet sich dann ganz hervorragend dazu, nach Sachen zu angeln.

Und ich kann noch viel mehr sagen! Zum Beispiel, wann ich müde bin. Wenn Mama oder Papa jetzt also zu mir sagt: Komm, es ist spät, es wird Zeit fürs Bett, dann kann ich sagen: Müde nicht, heihei späta.

 

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