Befindlichkeitsbekundungen.

Ich bin 20 Monate und 17 Tage alt.


Eloquent wie ich bin, drücke ich meine Befindlichkeiten mittlerweile nicht mehr nur durch reines Lachen bzw. Greinen bzw. Mimik bzw. Gestik aus. So sage ich „Schade, schade, Mamlade!“, wenn ich feststellen muss, dass die voll geglaubte Schüssel leer ist. Wenn sich ein Filzstift nicht schließen lässt, kommentiere ich das mit einem genervten „Ach, Gott!“ und zwischendurch – einfach mal so – streue ich gerne ein „Passt scho“ ein. Das scheint mir – haha! – immer zu passen und positiv bei den anwesenden Zuhörern anzukommen. Auch sehr praktisch ist ein „Eh gut.“

So war ich die Tage etwas verschnupft. Geniest habe ich so wild, dass plötzlich zähes Wasser aus meiner Nase gehangen ist und Mama wie Oma wie Papa mich arme Schnupfnase genannt und mitfühlend angesehen haben. Und trotz alledem – nachdem mich Mama nach dem Mittagsraster gefragt hat, wie es denn meiner Nase ginge, erschien mir ein „Eh gut“ passend.

„Eh gut“ hat mir auf Nachfrage auch die Hochzeit gefallen, auf der wir waren und „Eh gut“ kann auch etwas schmecken. Als ich letztens in einer Schüssel gerührt und getan und gekocht habe, habe ich Hugo, meine Puppe, von meinem Werk kosten lassen. Mama hat mich gefragt, wie’s ihm denn schmecke. „Eh gut.“, war natürlich meine Antwort. Woraufhin Mama gemeint hat, dass es ihr meine „Eh guts“ , eh auch sehr gut gefallen.

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