Ein Mal ist noch Mal.

Ich bin 19 Monate und 15 Tage alt.


Wenn ich in letzter Zeit etwas Bestimmtes tun möchte, dann hänge ich gerne ein „ein Maj“, also „ein Mal“, hinten dran:

  • Mabie anschaun – ein Maj. (Die Mabie ist eine Freundin von mir. Ich liebe es, mir Fotos von ihr anzuschauen.)
  • I-ona spingt – ein Maj. (Die Ilona ist mein Holzhund auf Rädern und ich mag es, wenn Mama sie so über den geschwungenen Sessel fahren lässt, dass sie hoch-hoch in die Luft springt und auf der Couch landet.)
  • Mami meißen – ein Maj. (Wenn die Mama auf dem Bett sitzt, dann schmeiße ich sie gerne um. Ich fliege dann meist mit ihr um, aber das ist eh lustig.)

Zur Verstärkung des „ein Maj“ hebe ich meine Hand und zeige Finger her. Mama macht das schließlich auch, wenn sie zu mir sagt „Gut, ein Mal.“ Wenn ich meinen Wunsch dann erfüllt bekomme, sage ich „Noch Maj!“ Das führt nämlich dazu, dass wir das Ganze noch Mal machen, auch wenn Mama mir vorher erklärt, dass ich nach nur einem Mal verlangt habe.
Sie sagt dann erst: Gut, ein Mal noch.
Nach einem weiteren „Noch Maj“ von mir, folgt von ihr: Das ist aber das letzte Mal.
Woraufhin ich „Noch Maj“ will und Mama antwortet: Das ist jetzt aber das allerletzte Mal.

Was sie mit diesem einen Mal bezwecken will, ist mir nicht ganz klar. Klar ist mir, dass ein „Noch Maj“ eine Wiederholung einer von mir gewünschten Tätigkeit zur Folge hat – mehr  muss ich nicht wissen.

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