Seifenblasen fangen.

Ich bin 17 Monate und 25 Tage alt.


Ja, das ist meine Mission diese Tage. Das erste Mal als ich diese schönen Bälle gesehen habe, habe ich sie nur bestaunt. Ich habe ihre Bewegungen studiert, um dann auf sie Jagd zu machen. Man denkt, dass es doch nicht so schwer sein kann, sich eine dieser dahinschwebenden Blasen zu schnappen. Aber denkste! Egal, womit ich sie erwische – der Hand, dem Fuß, der Nase – kaum hat man sie, sind sie auch schon wieder weg. Mama hat mich dann damit getröstet, indem sie mich selber welche hat machen lassen. Man muss pusten – aber vorsichtig! und – nicht die Pustevorrichtung küssen! einfach nur – sachte pusten! Trotz all dieser Hinweise habe ich es geschafft, welche zu fabrizieren. Mama war ganz stolz auf mich. „Super!“ hat sie gesagt. Und ich auch „Upa!“ Das gefällt mir übrigens auch am Seifenblasen machen – das neue Vokabular. Neben „Upa!“ habe ich noch gelernt:
Geh! – Mama sagt „Na geh!“, wenn die Seifenblasen schon beim Machen platzen. Und wenn sie das ein paar Mal hintereinander tun, folgt ein „Sakra!“: Satta! sag auch ich und finde das upa!

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s